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Willkommen im Club der Bibliomanen
Der Bibliophile fügt sorgsam bedächtig einen Band zu dem anderen,
nachdem er ihn mit allen Sinnen und ganzem Verstande durchforscht hat;
der Bibliomane packt Bände auf Bände, ohne ihnen auch nur einen Blick zu gönnen.
(Charles Nodier)

Nicht nur alle bekennenden Bibliomanen seien auf dieser Website herzlich gegrüßt sondern auch die Bibliophilen, Bücherwürmer, Leseratten, Liebhaber des gedruckten Wortes, die e s sich nur nicht eingestehen wollen, wenigstens gelegentlich der Bibliomanie verfallen zu sein.
Wenn dieses Zugeständnis noch schwer fällt, können wir uns vielleicht darauf einigen, daß die Grenzen fließend sind zwischen der Sucht, wenn der Trieb uns beherrscht und der Leidenschaft, wenn wir den Trieb steuern.
Das gilt mit Sicherheit nicht nur für die Bücherliebhaberei. Vergessen wir nicht, daß unsere -zumindest in dieser Hinsicht- klugen Ahnen die Begriffe Bibliomanie und Bibliophilie synonym verwendeten. Bis vor kurzem zumindest. Genauer gesagt, bis ins 19. Jahrhundert. Gemessen an den Jahrhunderten, während der die Menschen ihre Gedanken schriftlich fixieren und der Leidenschaft des Sammelns frönen, die sicherlich so alt ist wie die Menschheit selbst, können in dieser Hinsicht die vergangenen rund 100 Jahre getrost vernachlässigt werden.
Trotz des warnenden Bildes wird sich diese Website vorwiegend
mit der Bibliomanie beschäftigen.
Vor allem mit den Menschen, die mit dieser ach so schönen
und aufregenden Manie beschenkt worden sind ...
